Vendredi/Freitag 02 Septembre 21h

THE DAD HORSE EXPERIENCE   gospel/bluegrass

The Dad Horse Experience, nom qui rappelle le groupe de Jimi Hendrix, cache bien son jeu : pas de groupe ici, mais un one-man band, celui de l’Allemand Dad Horse Ottn. Kazoo dans la bouche, synthé qui joue la basse à ses pieds, guitare acoustique ou banjo entre les mains, le musicien fait du boucan. Du boucan, mais surtout de la bonne musique : country, blues, bluegrass, gospel. Avec son accent de Brême, Ottn appelle ça du kellergospel, c’est-à-dire du gospel qui ne serait pas joué dans une église mais dans une cave, là où les ténèbres appellent le plus la lumière. Comme Bob Dylan, Dad Horse ne s’arrête jamais de tourner à travers le monde, alors il ne faut pas manquer son étapeà la brasserie terminus.

Mit 40 Jahren begann Dad Horse Ottn auf einem geschenkten Tenorbanjo Musik zu machen. Inspiriert von der Musik der Appalachen und den Abgrunden der eigenen Seele erfand der Bremer unter der Uberschrift „Keller-Gospel“ einen ureigenen Mix aus Country-Gospel, Singer/Songwriter, Punk und Oom-Pah-Pah-Polka. Als The Dad Horse Experience ging der Friese bald auf Tour. Seit 2008 zieht er als Ein-Mann-Gesamtkunstwerk durch die Welt. Singt seine abgrundigen Lieder zu Banjo oder Mandoline, Basspedal und Kazoo. Erzahlt verruckt-absurde Geschichten von Schuld, Erlosung und Merchandise-Tischen im Himmel. Vor allem in den USA, dem Heimatland von Country und Gospel, hat sich der schratige Deutsche einen Namen gemacht und mit seinem „thick German accent“ eine beachtliche Fangemeinde gewonnen, spatestens seit 2008 sein Song „Gates of Heaven“ auf einem Sampler des Dark-Roots-Labels Devils Ruin Records erschien. Der Song vom Himmelstor,durch das sich der Sanger Zutritt verschaffen will, um seine tote Mutter wiederzusehen, wurde innerhalb der Muddy- Roots-Szene – in der traditioneller Bluegrass und Folk-Roots ebenso geschatzt werden wie krachiger Hardcore-Punk und Outlaw-Country – bald zur Hymne. Der deftige Refrain „Lord, I‘m a bad ass motherfucker / But won‘t you please let me in?“ wird heute allerorten fleisig nachgespielt– von Lagerfeuer-Parties in West Virginia bis zu kalifornischen Indie-Festivals – und steht damit unmittelbar vor der Aufnahme ins Great American Songbook